Bei den meisten unserer Programme verlassen wir die Bühne und spielen mitten im Publikumsraum. Dabei wird der gesamte Konzertsaal zum Resonanzraum, in dem Publikum und Ensemble unmittelbar miteinander in Beziehung treten. So entsteht ein nahbares Konzerterlebnis, das gleichzeitig jedes Mal einzigartig ist.
Das Prinzip des Experimentierens und Sich-Einlassens ist übertragbar: Alle Orchester können kleine Bewegungs- oder Improvisationselemente einbauen und dadurch das gemeinsame Spielen und anschließend auch den Konzertabend spannender gestalten. Programme müssen nicht neu erfunden werden, um neu zu wirken – aber sie dürfen anders gedacht werden. Raumkonzepte, Bewegungsformen oder Improvisationsanteile können klassischen Werken eine neue Relevanz verleihen und zusätzliche Publikumsgruppen ansprechen. Probiert Neues aus, vertraut auf eure Gruppe und entdeckt Musik als gemeinsamen, flexiblen Prozess. Konzerte können so nicht nur gespielt, sondern vom Publikum und den Musiker*innen gemeinsam erlebt werden.




