Unter dem Titel „Erlebnis Neue Musik – ein musikalischer Bogen von 1924 bis 2024“ fand dieses am 3. November 2024 im Theater Marl statt. Ausführende waren das Orchester des Sinfonieorchester-Seminars NRW unter der Leitung von Peter Kattermann sowie der Pianist Rafael Lipstein. Die Moderation des Konzertes hatte Wolfgang Endrös übernommen.
Hauptwerk und Ausgangspunkt des musikalischen Bogens war George Gershwins 1924 komponierte „Rhapsody in Blue“. Dazu kamen zwei Uraufführungen, für die der Landesverband der Liebhaberorchester NRW dank der Förderung des Landesmusikrates NRW zwei Kompositionsaufträge vergeben konnte. Diese Kompositionen sollten einen Bezug zu Gershwins „Rhapsody in Blue“ herstellen und in Schwierigkeitsgrad und Besetzung auf ein Amateurorchester zugeschnitten sein. Joanna Stepalska-Spix und Matthias Hutter stellten sich dieser Aufgabe.
„Simfonia Thaliaearda“ nennt Joanna Stepalska-Spix ihre Komposition, in der sie vor allem in formaler Hinsicht Bezug auf Gershwin nimmt. Matthias Hutters „Serenade in Ultraviolett op. 77“ spielt mit der Farbigkeit der Orchesterbesetzung. Im Rahmen des Sinfonieorchester-Seminars NRW, das jährlich in der Landesmusikakademie Heek stattfindet, wurden die Werke erarbeitet. Dank der Kooperation mit der Musikgemeinschaft Marl und vielen ehrenamtlichen Helfern können wir auf ein gelungenes Projekt zurückblicken.

