Seit 100 Jahren gibt es Dich, den BDLO. Das löst bei mir Bewunderung und Freude aus. Ich danke Dir und den Menschen herzlich, die Tag ein Tag aus für die Mitglieder da sind und gratuliere Dir zum Jubiläum. Mit Zuversicht schaue ich auf die nächsten 100 Jahre und Deine Entwicklung!
Die «Roaring Twenties» entfalten auch in Europa ihre Wirkung in Gesellschaft, Wirtschaft und Kultur. Mittendrin, 1924, gründen mutige Musikliebhaber den BDLO. Es fehlt mir die Vorstellungskraft um nachzuvollziehen, welcher Anstrengungen und Überzeugungskraft es bedurfte, Musizierende dazu zu bringen, sich für das Gemeinsame einzusetzen. Zum Glück ist es damals gelungen, eine Struktur mit einer über 100 Jahre lang gültigen Mission zu errichten. Dafür bin ich den Pionieren von 1924 zutiefst dankbar.
Das Amateurmusizieren ist für Menschen und die Gesellschaft eine Lebensnotwendigkeit. Menschen sind von Geburt musikalisch. Einige entscheiden sich, die Begabung zu entwickeln. Dazu braucht es Unterricht und Orte, wo das Gelernte angewendet werden kann. Letzteres sind die Liebhaberorchester. Der BDLO verbreitet diesen Gedanken und sorgt dafür, dass der Wert des gemeinsamen Musizierens in der Öffentlichkeit anerkannt wird. Danke und bleibe dran!
Über die Landesgrenzen hinweg ist der BDLO ein verlässlicher Partner. Als Gründungsmitglied der Europäischen Vereinigung von Liebhaberorchestern (EVL), später umbenannt zur European Orchestra Federation (EOFed), und der World Federation of Amateurorchestras (WFAO) stellt er großzügig Ressourcen zur Verfügung. Mit Ideen und Initiativen «aus der Küche» des BDLO wird das Amateurmusizieren international sicht- und hörbar gemacht.
Lieber BDLO, bleibe jung und fit, wir benötigen Dich!

